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Aktuelles zum Thema Funktionelle Medizin

Silent inflammation ist eine messbare, niedriggradige Entzündungsaktivität im Blut.

Ein dauerhaft erhöhtes hs-CRP zeigt eine niedriggradige Entzündungsaktivität, die häufig gemeinsam mit Herz-Kreislauf-Risiken (Gefäßentzündung/Arteriosklerose), Störungen des Zuckerstoffwechsels und metabolischen Mustern wie Insulinresistenz und viszeralem Fett auftritt.

Ein erhöhter CRP zeigt aber nicht automatisch, woher diese Entzündung kommt. Genau deshalb ist der nächste Schritt immer Ursachenarbeit.

Typischerweise sehen wir mehrere mögliche „Feuerstellen“, die sich addieren können, zum Beispiel:

  • Darm und Barrierefunktion (Dysbiose, gestörte Barriere, Immunaktivierung)

  • Stoffwechsel und viszerales Fettgewebe (Übergewicht/Insulinmuster, entzündliche Botenstoffe aus Fettgewebe)

  • Schlaf und Stressphysiologie (Regeneration, Nervensystem, Entzündungsregulation)

  • Nährstoffmängel und Fettsäurebalance (unter anderem Omega-3 als Baustein für Entzündungsregulation; immer im Kontext des Gesamtbildes)

  • chronische Infektionen oder Entzündungsherde in anderen Bereichen

Und dann gibt es einen Bereich, der erstaunlich oft nicht auf dem Radar ist, obwohl er biologisch sehr relevant sein kann: der Mund.


Warum Mund und Zähne bei stiller Entzündung so wichtig sind

  1. Der Mund ist eine daueraktive Immunfläche. Zahnfleisch und Schleimhäute sind täglich Kontaktfläche für Biofilm und Immunsystem. Wenn hier chronische Reizung entsteht, ist das kein „rein lokales“ Thema – der Körper muss diese Signale und Botenstoffe dauerhaft mitverarbeiten. Bei Zahnfleisch- und Zahnhalteapparat-Entzündungen sieht man in der Forschung immer wieder Zusammenhänge mit einem erhöhten CRP. Entsprechende Behandlungen senken oft nachweislich diesen Parameter.

  2. Der Mund ist eng an Nerven- und Regulationssysteme gekoppelt. Zähne und Kiefer sind über den Trigeminus sehr direkt mit dem zentralen Nervensystem verbunden und gleichzeitig ans autonome Nervensystem (Sympathikus/Parasympathikus) angebunden. In der Regulationsmedizin ist das einer der Gründe, warum Reize im Mund nicht immer als typischer Zahnschmerz auftauchen müssen, sondern sich auch als allgemeiner Regulationsstress zeigen können.

  3. Viele chronische Prozesse im Mund sind erstaunlich schmerzarm. Dass sie nicht weh tun ist leider kein zuverlässiges Kriterium dafür, dass auch keine Entündung vorliegt. Gerade deshalb lohnt sich der strukturierte Blick in den Mund, wenn Entzündungsmarker wiederholt erhöht sind oder das Entzündungsgrundrauschen trotz guter Basisarbeit bleibt.


Drei stille Entzündungsquellen im Mund

Zahnfleischentzündung und Parodontitis

Das beginnt oft unspektakulär: gelegentliches Zahnfleischbluten, empfindliche Stellen, Mundgeruch. Wenn daraus eine Entzündung des Zahnhalteapparats wird, entsteht eine chronische Entzündungsfläche um die Zähne herum. Für die funktionelle Medizin ist das relevant, weil diese Entzündung nicht „ab und zu“ aktiv ist, sondern täglich. Studien und Übersichten zeigen: Parodontalbehandlung kann Entzündungsmarker wie CRP im Verlauf senken.

Woran man das als Laie oft früh merkt:

  • Zahnfleischbluten beim Putzen oder bei Zahnseide

  • Mundgeruch oder unangenehmer Geschmack

  • empfindliche Zahnhälse, zurückgehendes Zahnfleisch

  • Zähne wirken „länger“, Zwischenräume verändern sich

„Tote“ Zähne und wurzelbehandelte Zähne:

Ein „toter“ oder wurzelbehandelter Zahn ist ein Zahn, dessen Nerv abgestorben ist. Das ist ein zentraler Punkt: Der körpereigene Alarm, der sonst bei Entzündung über Schmerz reagiert, funktioniert hier nicht mehr. Genau deshalb können Probleme an solchen Zähnen lange unauffällig bleiben.

Dazu kommt: Das Innere eines Zahns ist kein glattes Rohr, sondern ein komplexes Kanalsystem mit Verzweigungen. In solchen Strukturen können sich Mikroorganismen als Biofilm festsetzen. In einem Teil der Fälle werden dort neben Bakterien auch Pilze nachgewiesen (häufig Candida-Arten), insgesamt deutlich seltener als Bakterien, aber klinisch relevant – vor allem, wenn Entzündungen hartnäckig sind oder wiederkehren.

FDOK/NICO nach Zahnentfernung

Nach einer Zahnentfernung sollte sich die Stelle idealerweise wieder mit gesundem, gut durchblutetem Knochen aufbauen. In der biologischen Zahnmedizin wird FDOK/NICO als Veränderung im Kieferknochen beschrieben, die häufig nach Zahnentfernungen auftreten kann und vor Ort oft kaum Beschwerden macht. Wenn der Körper nach einer Entfernung nicht genügend „Baustoffe“ und gute Heilungsbedingungen hat (Protein, Mikronährstoffe, insgesamt Regenerationsfähigkeit), kann der Aufbau von stabilem Knochen unvollständig bleiben. Statt eines kräftigen Knochenmilieus kann sich ein dauerhaft gereiztes, entzündliches Gewebe entwickeln.


Warum man Zahn- oder Kieferentzündungen im normalen Röntgen nicht erkennt

Normale Röntgenaufnahmen sind zweidimensional. Das reicht für vieles aus, aber entzündliche Knochenveränderungen oder Entzündungen an Zahnwurzeln können übersehen werden. Die digitale Volumentomographie (DVT) ist eine 3D-Bildgebung, die Knochenstrukturen räumlich darstellt und in endodontischen und knöchernen Fragestellungen häufig sensitiver ist als klassische 2D-Aufnahmen. Das ist ein Grund, warum in der biologisch-funktionellen Abklärung bei passender Vorgeschichte und Befundlage oft DVT diskutiert wird.


Fazit:

Wenn Entzündungswerte erhöht sind, ist das ein ernstzunehmendes Körpersignal. Der Mund sollte dabei immer mitgedacht werden, weil er eine der wenigen Stellen ist, an der chronische Entzündung sehr lange ohne klassische Warnzeichen bestehen kann. Wer hier sauber hinschaut und Entzündungslast reduziert, hat oft einen entscheidenden Hebel, um das systemische Entzündungsgrundrauschen zu senken.


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Über Wintermüdigkeit klagen gerade sehr viele, und ich höre das auch aktuell bei vielen meiner Patientinnen und Patienten. Das Muster ist oft ähnlich: morgens schwer in Gang kommen, tagsüber weniger Energie, nachmittags ein Tief, abends dann plötzlich wieder wacher, dazu mehr Infektanfälligkeit oder das Gefühl, dass Regeneration länger dauert.

Wintermüdigkeit hat selten einen einzelnen Auslöser. Häufig kommen mehrere Winterfaktoren gleichzeitig zusammen.


Weniger Tageslicht am Morgen

Tageslicht ist ein zentrales Signal für den Tag Nacht Rhythmus. Wenn dieses Signal schwächer ist, verschiebt sich der innere Takt leicht nach hinten. Das kann sich morgens wie ein Start mit angezogener Bremse anfühlen und abends als spätere Müdigkeit.


Weniger Bewegung im Alltag

Im Winter fallen Wege zu Fuß und spontane Bewegung häufig weg. Für den Körper ist Bewegung nicht nur Fitness, sondern ein Signal: Energie wird gebraucht. Wenn dieses Signal geringer ist, reagiert der Stoffwechsel oft mit weniger Antrieb und weniger Stabilität über den Tag.


Mehr Immunlast und mehr Entzündungssignale

Kälte, Infektzeit und gereizte Schleimhäute erhöhen bei vielen die Belastung. Das Immunsystem braucht Energie. Wenn es dauerhaft mitläuft, steht weniger Energie für Leistung und Regeneration zur Verfügung.


Ernährungsverschiebung

Im Winter wird oft dichter gegessen, weniger frisch, manchmal weniger proteinbetont, häufiger snacking. Das kann Blutzucker und Energie über den Tag instabiler machen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Nährstoffdichte häufig eher, als dass er sinkt.


Funktionell lohnt sich dann der Blick auf ein System, das sehr sensibel auf Umwelt und Lebensstil reagiert: die Mitochondrien.

Mitochondrien stellen einen Großteil der zellulären Energie bereit, koordinieren Stoffwechselwege und sind eng mit oxidativem Stress und Entzündungssignalen verknüpft. Wenn diese Balance kippt, kann sich das als reduzierte Belastbarkeit bemerkbar machen.


Was Mitochondrien konkret tun

Mitochondrien wandeln Nährstoffe und Sauerstoff in Energie um, vor allem über den Citratzyklus und die Atmungskette. Dafür brauchen sie nicht nur Kalorien, sondern auch eine Reihe an Mikronährstoffen und Cofaktoren, damit die beteiligten Enzyme zuverlässig arbeiten.


Was Mitochondrien brauchen

1. Mikronährstoffe als Cofaktoren der Energieproduktion

Viele Schritte der Energiegewinnung laufen nur stabil, wenn bestimmte Vitamine und Mineralstoffe als Cofaktoren vorhanden sind.

B Vitamine

Mehrere B Vitamine sind zentrale Coenzyme im Energiestoffwechsel. Bei unzureichender Versorgung kann die mitochondriale Verwertung von Aminosäuren, Glukose und Fettsäuren beeinträchtigt sein. Zusätzlich ist gut beschrieben, dass spezifische aktive Formen von B Vitaminen und verwandten Cofaktoren in die Mitochondrien transportiert werden müssen, damit sie dort wirken können.

Magnesium

Magnesium ist funktionell eng mit ATP verknüpft und unterstützt Prozesse der mitochondrialen ATP Synthese.

Eisen

Eisen ist für die Zellenergie relevant, weil Eisen Cofaktoren in der Atmungskette und für Eisen Schwefel Cluster benötigt werden. Das betrifft die Elektronenübertragung und damit die Effizienz der Energiegewinnung.

Coenzym Q10

Coenzym Q10 ist als Elektronenträger in der Atmungskette zentral und damit direkt mit ATP Produktion verbunden.

Carnitin

Carnitin ist wichtig für den Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien, damit diese dort über Beta Oxidation genutzt werden können.

Ein praktischer funktioneller Gedanke dazu: Ein hoher Energiebedarf im Alltag steigt schnell, aber die Versorgung mit Cofaktoren steigt nicht automatisch mit. Darum ist Nährstoffdichte ein Grundpfeiler, wenn das Thema Energie im Vordergrund steht.

2. Ausreichend Baustoffe für Struktur und Reparatur

Mitochondrien sind nicht nur Enzymmaschinen, sie haben Membranen, Proteine und ein sensibles Reparatursystem. Dafür braucht der Körper vor allem:

Protein

Aminosäuren sind Baustoffe für Enzyme, Transporter und Strukturproteine. Eine gleichmäßige Proteinzufuhr kann helfen, Reparatur- und Aufbauprozesse zu unterstützen, besonders in Phasen höherer Belastung.

Fette in guter Qualität

Mitochondriale Membranen müssen stabil und funktionell bleiben. Fette liefern nicht nur Energie, sie sind auch Bausteine für Zellmembranen und damit für die Funktion der Mitochondrien relevant. Gesättigte Fettsäuren sind wichtig für die Stabilität der Membranen. Sie kommen vor allem in Butter, Ghee, Käse, Sahne, Eiern, Fleisch sowie in Kokos und Kakao vor. Ungesättigte Fettsäuren geben der Membranstruktur ihre Flexibilität; einfach ungesättigte finden sich zum Beispiel in Olivenöl, Avocado und Nüssen, mehrfach ungesättigte unter anderem in Walnüssen, Leinsamen, Chiasamen sowie in fettem Seefisch. Beide sind gleichermaßen wichtig für den Aufbau einer gesunden und gut funktionierenden Zellmembran.

3. Eine niedrige Entzündungs- und Stresslast im System

Mitochondrien sind zugleich Quelle und Ziel von oxidativem Stress und Entzündungssignalen. Chronisch erhöhte Entzündungsaktivität und anhaltender oxidativer Druck können mitochondriale Prozesse stören und sich als reduzierte Energie bemerkbar machen.

Funktionell sind hier drei Alltagsfaktoren besonders relevant:

Blutzuckerstabilität

Starke Schwankungen durch sehr zuckerreiche, stark verarbeitete Mahlzeiten können Entzündungs- und Stresssignale erhöhen und die Energie über den Tag instabil machen.

Darmmilieu und Barriere

Ein gereiztes Darmmilieu kann systemische Entzündungssignale fördern. Ballaststoffe, Polyphenole und regelmäßige Mahlzeitenstruktur sind hier häufig hilfreiche Basismaßnahmen.

Schlaf und Rhythmus

Schlaf ist eine zentrale Regenerationsphase für Stoffwechsel und Redoxbalance. Wenn Schlafqualität im Winter sinkt, kann das direkt auf Energie und Belastbarkeit durchschlagen.

4. Regelmäßige Nachfrage nach Energie

Mitochondrien passen sich an Nachfrage an. Bewegungsreize und Muskelarbeit sind starke Signale für mitochondriale Kapazität und Effizienz. In der Praxis zählt weniger die Intensität, sondern die Regelmäßigkeit über die Woche.


Wie du das im Alltag umsetzt

Wenn du mitochondriale Energie funktionell stärken willst, sind diese Bausteine besonders zuverlässig:

  • Nährstoffdichte Mahlzeiten mit klarer Proteinbasis

  • Regelmäßige Quellen für B Vitamine und Magnesium aus Lebensmitteln, je nach Ernährungskonzept

  • Eisenstatus und Eisenaufnahme im Blick, besonders bei starker Menstruation, sehr einseitiger Ernährung oder Leistungsabfall

  • Hochwertige Fettquellen und ausreichend Omega 3 reiche Lebensmittel

  • Ballaststoffe und polyphenolreiche Pflanzenvielfalt zur Unterstützung des Darmmilieus

  • Weniger stark verarbeitete Produkte, die Entzündungssignale und Blutzuckerschwankungen fördern können

  • Schlafrhythmus und Morgenlicht als verlässliches Timing Signal

  • Regelmäßige Bewegung als Nachfrage Signal für Energie


Fazit:

Gerade im Winter braucht unser Körper mehr Mikronährstoff-Power, mehr Rhythmus und mehr Schlafqualität – damit die Mitochondrien wieder sauber Energie bauen können.


Wenn du das Thema individuell vertiefen möchtest, kann man in der Praxis strukturiert prüfen, welche Faktoren bei dir im Vordergrund stehen, zum Beispiel Nährstoffversorgung, Schlafrhythmus, Darmfaktoren, Entzündungszeichen und Belastungssteuerung.


Wenn du mehr Informationen zu funktionalmedizinische Themen lesen möchtest, die wissenschaftlich fundiert sind und sich direkt in den Alltag übersetzen lassen, dann ist mein Newsletter genau für dich. Hier kannst du dich für den Newsletter eintragen.



In meinem Empfehlungsnewsletter erhältst du strukturierte, evidenzbasierte Empfehlungen zu Mikronährstoffen und Cofaktoren, die in der Funktionellen Medizin häufig eine Rolle spielen, unter anderem im Kontext von Mitochondrien, Schilddrüse, Energie, Stressachsen und Darm, jeweils mit klarer Einordnung und Dosierungsrahmen zur Orientierung.



 
 
 

Gefühlt hustet gerade jeder Zweite. Und dann kommt schnell das Übliche: mehr Vitamin C, mehr Zink, irgendwas „fürs Immunsystem“. Ich sehe es etwas anders: Immunsystem ist kein einzelnes Supplement – sondern ein Zusammenspiel aus Barrieren, Rhythmus, Nährstoff-Basis und Regulation. Wenn eine dieser Säulen wackelt, fühlt sich die Infektzeit schnell wie „Dauerschleife“ an.


Hier sind 5 Basics, die sich in der Praxis als Fundament bewährt haben:


Deine Schutzbarrieren: Darm + Haut + Schleimhäute

Weil ein großer Teil deines Immunsystems an Schleimhäuten „sitzt“ – besonders im Darm – hängt Immunbalance stark davon ab, wie stabil deine Darmschleimhaut und die übrigen Schleimhäute (Mund, Nase, Rachen) sind: Wenn diese Barrieren gut genährt und geschützt sind, ist dein Immunsystem deutlich stabiler. Darm und Schleimhäute (Mund/Nase/Rachen) sind Kontaktfläche zur Außenwelt – und die Haut gehört genauso dazu. Wenn diese Barrieren überlastet sind (trocken, gereizt, „dünn“), ist das wie eine Haustür, die nicht richtig schließt. Darum macht es Sinn, einen Fokus auf Darm und Schleimhautpflege zu legen.


Nervensystem: Sympathikus vs. Parasympathikus

Viele unterschätzen, wie stark Stress die Immunbalance beeinflusst. Im Sympathikus (Stressmodus) geht es für den Körper um Leistung, Fokus, „durchhalten“. Regeneration und Immunarbeit laufen dann eher im Hintergrund – schlicht, weil der Körper Prioritäten setzt. Und deshalb kennen es viele: Solange man im Stress „funktioniert“, geht’s irgendwie – und sobald man in den Parasympathikus kommt (Wochenende, Urlaub, endlich Ruhe), wird man krank. Nicht, weil Entspannung „schlecht“ ist, sondern weil das System dann überhaupt erst runterfahren und nacharbeiten kann.


Schlaf – oft unterschätzt

Schlaf ist kein „Lifestyle-Tipp“, sondern eine Regenerationsphase, in der der Körper sortiert, repariert und reguliert. Gerade in der Infektzeit lohnt es sich, auf ausreichend, erholsamen Schlaf zu achten, als zehn Dinge gleichzeitig zu starten: möglichst ähnliche Zubettgehzeit, abends ein bisschen runterfahren, morgens Tageslicht – ohne Perfektionsdruck. Kleine Anpassungen, die du wirklich durchhältst, sind hier Gold wert.


Protein als unterschätzte Basis

Viele wollen das Immunsystem „stärken“, essen aber im Alltag zu wenig Eiweiß. Protein ist ein Grundbaustein für das Immunsystem. Sie Immunzellen brauchen ausreichend Baumaterial - Aminosäuren – und es hilft dem Körper, überhaupt Reserven aufzubauen. Wenn du häufig krank bist oder nach Infekten länger „leer“ bist, ist das oft ein überraschend wirksamer Hebel: pro Mahlzeit eine klare Proteinquelle.


Mikronährstoffe: sinnvolle Ergänzung

Mikronährstoffmangel ist wie wenn ein Heer in den Kampf zieht aber keine Waffen und keine Munition hat: Das Immunsystem ist grundsätzlich da – aber ihm fehlen die Bausteine, um schnell, gezielt und effizient zu reagieren. Sinnvoll ist hier schon vorbeugend und konstant über den Winter den Nährstoffhaushalt zu optimieren. Am Besten ist es, im Herbst ein Check-up der wichtigsten Parameter im Labor zu veranlassen und daraufhin dann einen individuellen, sinnvollen Einnahmeplan zu entwerfen.


Wichtige Parameter:

  • Vitamin D 25 OH und 1,25 OH

  • Selen im Vollblut

  • Zink im Vollblut

  • Magnesium im Vollblut

  • Kupfer im Vollblut

  • Ferritin (Eisenspeicher)

  • CRP (Entzündungsmarker)



Kurzfazit: Wenn du gerade das Gefühl hast, dein Immunsystem ist „zu dünn“, dann ist der erste Schritt oft nicht noch ein neues Mittel, sondern ein stabiles Fundament: Barrieren, Nervensystem-Regulation, Schlaf, Protein und eine ruhige Basics-Routine.


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