• Sonja Speck

Insulinresistenz - die Vorstufe von Diabetes


Glukose ist der Kraftstoff einer jeden einzelnen Körperzelle. Die durch die Nahrung aufgenommenen Kohlehydrate werden zu Glukose abgebaut. Die Aufnahme der Glukose in die Zelle wird über das in der Bauchspeicheldrüse gebildete Hormon Insulin gesteuert. Der Eintritt erfolgt über Insulinrezeptoren die in der Zellmembran lokalisiert sind.

Bei einer Insulinresistenz ist die Sensibilität der Zellen bzw. die der Insulinrezeptoren auf Insulin vermindert, d.h. die Glukose wird von der Zelle nicht mehr ausreichend aufgenommen und verbleibt im Blut. Durch den erhöhten Blutzucker wird die Bauchspeicheldrüse in erhöhtem Maße zur Bildung von Insulin angeregt. Nach einer gewissen Zeit kommt es zur Erschöpfung der Bauchspeicheldrüse und nun kann nicht mehr genügend Insulin gebildet werden - es entwickelt sich ein Diabetes vom Typ 2.

Zu den bisher bekannten Ursachen einer Insulinresistenz gehören Bewegungsmangel, Übergewicht, v.a. ein zu großer Bauchumfang und eine kohlenhydratlastige Ernährung die den Blutzucker immer wieder in die Höhe treibt.

Eine Umstellung der Ernährung auf eine vollwertige und ballaststoffreiche Kost, Gewichtsreduktion und ausreichende Bewegung können die Insulinsensibilität der Zellen erhöhen und somit einem Diabetes entgegenwirken.

Auch eine ausreichende Versorgung mit Magnesium und Vitamin D wirken protektiv.


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